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Kleinkind- & Kindersitz mitwachsend 0/9 Monate bis zu ca. 7 oder 12 Jahre

Wenn Du auf der Suche nach einer langfristigen Lösung bist, dann gibt es verschiedene Kindersitze, die für mehrere Altersstufen zugelassen sind und durch Umbau oder Anpassung mit Deinem Kind mitwachsen.

Bei der Nutzung des Kindersitzes in der Gruppe 1 unterscheiden sich die Sitze im wesentlichen, wie das Kind im Sitz gesichert wird.

Kindersitz Sicherung mit Hosenträgergurt

Der Hosenträgergurt ist ein 5-Punkt-Gurt, der fest im Kindersitz verankert ist. Das Kind wird hier über die Schultern, die Hüften und den Schritt gesichert. Der Vorteil dieser Sicherung ist, dass diese Sitze in der Regel ein komfortable Schlafposition haben, die Kinder relativ viel Bewegungsfreiheit genießen und nicht so stark schwitzen. Der Nachteil liegt im Falle eines Frontunfalls darin, dass der Kopf nach vorn geschleudert wird und die empfindliche Hals- Nackenmuskulatur stark strapaziert werden kann.

Kindersitz Sicherung mit Fangkörper

Beim Fangkörper (oder auch Sicherheitskissen genannt) wird das Kind mit einem „Tischchen“ vor Brust und Bauch gesichert. Der Vorteil dieser Variante liegt eindeutig bei der geringeren Belastung der Hals- und Nackenmuskulatur im Falle eines Froncrash`s. Der Oberkörper, Kopf und Nacken rollen dabei über dem Tisch günstig ab.

Der Nachteil ist: die Kinder schwitzen leichter und manche fühlen sich eingeengt, weil sie zu wenig Bewegungsfreiheit haben und lehnen den Sitz ab. Ein Probesitzen des Kindes ist hier empfehlenswert.

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass der Gurt straff anliegt und der Kindersitz so fest wie möglich im Auto fixiert ist. Zu empfehlen sind hier, sofern die Installation in deinem Auto möglich ist, die Modelle mit Isofix, da hier eine feste Verbindung von Kindersitz und Autokarosserie gegeben ist. Bei Modellen, die mit dem Autogurt befestigt werden, sollte vor jeder Fahrt der feste Sitz des Kindersitzes getestet und ggf. der Gurt nachgespannt werden.

Sobald Dein Kind die 15 kg erreicht hat, kann der Sitz entsprechend der Gruppe 2,3 umgebaut werden. 

Dein Schatz wird dann direkt mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeuges gesichert und ab dann wie die „Großen“ transportiert. 

Hierzu entfernt man entweder das im Sitz integrierte Hosenträgergurtsystem oder den Fangkörper. Das Anschnallen des Kindes mit dem Autosicherheitsgurt erfolgt über die im Sitz (meist an der höhenverstellbaren Kopfstütze) vorhandenen Gurtführungen, damit dieser auch mittig über die Schulter und in der richtigen Höhe verläuft. Wichtig ist auch, dass der Beckengurt in der richtigen Position verläuft – unterhalb der Armauflagen im Sitzbereich. 

Da der Kindersitz und das Kind nun nur noch mit dem 3-Punkt-Gurt des Autos gesichert werden, muss der Kindersitz auch angeschnallt sein, wenn kein Passagier mitfährt. Bei einer Vollbremsung oder gar einem Unfall kann dieser sonst im Auto „herumfliegen“ und Verletzungen hervorrufen. Bei einem Isofix Modell ist das natürlich aufgrund der Verankerung des Autositzes mit der Karosserie nicht notwendig.

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